Helium – Das Schutzgas für alle Metallschweißarbeiten

Woher kommt Helium?

Helium ist ein Element, genauer gesagt ein Edelgas. Tatsächlich ist es das zweithäufigste Element unseres Universums. Durch seine Eigenschaften, dass es leichter als Luft ist und sehr niedrige Schmelz- und Siedetemperaturen besitzt ist es jedoch nicht leicht, es zu gewinnen. Wie alle anderen Edelgase ist es nur sehr bedingt reaktiv und geht nur sehr schwer chemische Verbindungen ein.
Wie wird es verwendet?
Um eine Schweißstelle vor eintretendem Sauerstoff zu schützen, der hochreaktiv ist und das flüssige Metall sofort angreifen würde, verwendet man Schutzgase. Helium eignet sich als Edelgas hier hervorragend, da es auch bei hohen Temperaturen nicht mit anderen Stoffen reagiert. Es kann sowohl beim MIG-Verfahren als auch bei WIG-Schweißarbeiten problemlos genutzt werden, da es im Gegensatz zu Stickstoff bei jedem Metall einsetzbar ist.

Vor- und Nachteile

Der große Vorteil von Helium Gas ist seine Einsetzbarkeit an jedem Metall. Es reagiert mit keinem anderen Stoff freiwillig und kann daher jede Schweißarbeit schützen. Allerdings ist es dafür recht teuer, da es aufwendig aus Erdgas gewonnen werden muss und nicht in der Atmosphäre in größerer Konzentration herrscht, wie z.B. Argon.