Kohlenstoffdioxid – Das aktive Schutzgas für Schweißarbeiten

 

Der Ursprung des Gases

Kohlenstoffdioxid ist kein eigenständiges Element, sondern eine Verbindung eines Kohelnstoffatoms mit zwei Sauerstoffatomen. In unserer Atmosphäre kommt es nur in sehr geringer Konzentration vor, allerdings entsteht es als Zerfallsprodukt vieler Verbrennungen fossiler Energieträger. So kann es leicht gewonnen werden. Auch wenn es eine geringe Reaktionsfreudigkeit besitzt, wird es unter hohen Temperaturen instabil, daher wird es als aktives Gas bezeichnet.

Wo wird es verwendet?

Das Kohlenstoffdioxid Gas wird im MAG-Schweißverfahren verwendet, also als aktives Gas. Im Gegensatz zu inerten Gasen wie Argon oder Helium kann es mit der Schmelze reagieren. Daher wird es selten in seiner reinen Form verwendet, sondern meistens als Beimischung zu Argon oder Helium verwendet. Obwohl es reagieren kann, ist es doch ziemlich reaktionsträge und kann deswegen für viele Schweißarbeiten verwendet werden, um die Stelle vor Sauerstoff zu schützen.

Vor- und Nachteile

Das Gas ist durch sein natürliches Vorkommen als Zerfallsprodukt vieler Verbrennungen sehr günstig und wird daher gerne teureren Elementen beigemischt. Allerdings reagiert es unter hohen Temperaturen sehr viel einfacher als Edelgase oder Stickstoff, daher muss man sich vorher genau informieren, bevor man seine Schweißarbeit mit Kohlenstoffdioxid schützt.