Schweißen auf einen Blick

Werfen wir zunächst einen Blick auf das Fachgebiet Schweißen als solches. Was versteht man eigentlich unter Schweißen?

Definition:

Bei dem Handwerk „Schweißen“ handelt es sich um eine Technik, bei der Metall-Bauteile, selten auch Kunststoff-Bauteile, durch Kraft- und Hitzeeinwirkung miteinander verschmolzen werden, so dass sie anschließend fest miteinander verbunden (=verschweißt) sind.

Es gibt verschiedene Schweißverfahren, die sich nach verschiedenen Kriterien untergliedern lassen. Diese Kriterien sind unter anderem der verwendete Werkstoff, die angewandte Technik und die verwendete Energie. So unterscheidet man beispielsweise die Schmelzschweißverfahren, bei denen die Werkteile durch Schmelzen des Werkstoffs miteinander verbunden werden, von den Pressschweißverfahren, bei denen Krafteinwirkung oder eine Kombination aus Krafteinwirkung und thermischer Energie die unlösbare Bindung und damit das Verschweißen der Werkteile bewirkt.

Wir wollen unseren Schwerpunkt auf die Schmelzschweißverfahren legen, bei denen die Energie durch die Verbrennung eines Gases bzw. eine elektrische Gasentladung gewonnen wird.

Hier gehen wir insbesondere auf die Verfahren des MIG Schweißens, des MAG Schweißens, des WIG Schweißens, des E-Hand Schweißens – auch Lichtbogenhandschweißen oder Elektrodenschweißen genannt – sowie des Autogenschweißens bzw. Gasschmelzschweißen ein.