Elektroden-/ E-Hand (Elektroden-Hand)-Schweißen

Das Elektrodenhandschweißen, kurz E-Handschweißen genannt, ist eines der ältesten Schweißverfahren, das heute noch hauptsächlich auf Montage angewandt wird. Bei diesem Schweißverfahren wird ein elektrischer Lichtbogen, der zwischen einer Elektrode und dem Werkstück brennt, als Wärmequelle zum Schweißen genutzt. Als Zusatzwerkstoff werden Elektroden verwendet, die mit Stoffen umhüllt, das Schweißgut schützen und den Prozess metallurgisch beeinflussen. All das und viel mehr lernen Sie auch in unserem Elektrodenhandschweißen Kurs .

Welche Arbeit wird typischerweise mit Elektroden-Schweißen erledigt?

Mit dem E-Schweißen kann ich grundsätzlich genau die gleichen Arbeiten ausführen, wie beim MAG-Schweißen, also eher die etwas groben Arbeiten, ich kann jedoch mit der Elektrode kein dünnes Blech verschweißen. Alles was dünner als 1,5 mm ist, brennt beim E-Schweißen durch, weil die dünnste Stabelektrode 1,5 mm ist und ich pro mm Material oder auch pro mm Elektroden-Durchmesser ca. 40 Ampere benötige, damit es gut abschmilzt. Wenn ich also die dünnste Elektrode mit ca. 60 Ampere verschweiße, ein dünnes Autoblech aber nur ca. 40 mm verträgt, dann brenne ich bei Dünnblechen durch.

Was ist beim Elektroden-Schweißen anders?

Das Elektroden schweißen ist von der Qualität her genau wie das MAG-Schweißen, nur ist es beim E-Schweißen so, dass es schwieriger ist, da der Kunde die abschmelzende Stabelektrode nachschieben muss, während er sie gleichzeitig entlang schiebt und er muss nach dem Erkalten der Schweißnaht die über der Schweißnaht liegende Schlacke abschlagen, deshalb ist diese Verfahren schon etwas schwieriger, während beim MAG-Schweißen der Draht endlos ist, also das nachschieben wegfällt und da beim MAG-Schweißen keine Schlacke anfällt.

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